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Auf Sand und Schnee – eine gute Sportler-Wahl 2017

 

sportler-des-jahres-laura-dahlmeier-rydzek-und-volleyball-duoDie Sportler des Jahres 2017: Kira Walkenhorst, Laura Ludwig, Johannes Rydzek und Laura Dahlmeier. (Bild: dpa)

„Ich glaube einfach, wenn’s läuft, dann läuft’s“, sagte Laura Dahlmeier mit Blick auf ihren Märchen-Winter. „Irgendwie war das bei mir im letzten Winter so, da ist alles aufgegangen.“ Bei der WM in Hochfilzen hatte die Bayerin fünfmal Gold und einmal Silber gewonnen. Zudem sicherte sie sich den Gesamtweltcup.

Johannes Rydzek war der überragende Nordische Kombinierer der vergangenen Saison. Der vierfache Weltmeister von Lahti (siehe Beiträge auf dieser Webseite vom 6.3.17 und 25.9.17) ist nach Georg Thoma (1960), Franz Keller (1968) und Ronny Ackermann (2005) in der langen Historie der Gala erst der vierte Kombinierer, der zum „Sportler des Jahres“ gewählt wurde. In PyeongChang soll in wenigen Wochen, wie für Laura Dahlmeier, endlich die erste olympische Goldmedaille folgen.

Während Dahlmeier und Rydzek erstmals ausgezeichnet wurden, erhielten die Beachvolleyballerinnen Laura Ludwig und Kira Walkenhorst nach ihrem Olympiasieg 2016 in Rio und dem Gewinn des WM-Titels in diesem Jahr in Wien von Deutschlands Sportjournalisten nun schon zum zweiten Mal nacheinander den Zuspruch als Mannschaft des Jahres. Die nach wie vor verletzte Walkenhorst kam auf Krücken zur 71. Auflage der Gala ins Kurhaus von Baden Baden. 700 Gäste waren dabei, zuvor hatten 1300 Sportjournalisten abgestimmt.

Sportphilatelistisch wurden alle vier Athleten bereits auf Briefmarken Individuell der Deutschen Post gewürdigt, die von der Stiftung Deutsche Sporthilfe aufgelegt wurden  und über die Sporthilfe-Philatelie auch zu beziehen sind. Sicher wird es bald weitere „Motive“ von den diesjährigen Sportlern des Jahres geben.

Dahlmeier tritt übrigens die Nachfolge von Angelique Kerber an, der ehemaligen Nummer eins der Tennis-Weltrangliste. Rydzek folgt auf Turn-Olympiasieger Fabian Hambüchen. Und die Golden Girls des Beach-Volleyballs sind die ersten seit dem Deutschland-Achter 1989, die zum zweiten Mal nacheinander als „Mannschaft des Jahres“ ausgezeichnet wurden. (Nachzulesen auf unserer Webseite im Beitrag vom 20.12.2016)

 

(Autor: KJA)

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Die Schanze rauf statt runter – Kombinations-Weltmeister Johannes Rydzek läuft ins Guinness Buch der Rekorde

Der sechsfache Kombinations-Weltmeister Johannes Rydzek hat sich mit einer beeindruckenden Leistung im berühmten Guinness Buch der Rekorde verewigt. Der 25-jährige Allgäuer stellte am 22. September 2017 im steilsten 50-m-Sprint der Welt einen neuen Weltrekord auf.

Der 1,78 Meter große und nur 60 kg schwere Johannes Rydzek sprintete die berühmte Heini-Klopfer-Skiflugschanze im heimischen Oberstdorf hinauf. Bei einer durchgängigen Steigung von mindestens 37 Grad benötigte er dafür 27,69 Sekunden.

„Es war ein cooles Erlebnis. Es ist eine große Ehre für mich, jetzt einen Guinness-Weltrekord zu haben. Vor allem die letzten zehn Meter kurz vor dem Schanzenkopf waren unglaublich hart“, sagte Rydzek nach seinem Rekordlauf. Auch auf Facebook konnten seine Freunde diese Freude teilen.

Rydzek Facebook

Für eine Aufnahme ins Guinness Buch für den schnellsten 50-m-Aufwärtslauf bei über 37 Grad Steigung war eine Zeit unter 35 Sekunden nötig. Die Schanze war extra präpariert worden und verfügte über eine Laufoberfläche sowie entsprechende Sicherheitsvorkehrungen.

Johannes Rydzek ist aber auch auf bestem Wege, deutscher Sportbriefmarken-Rekordhalter zu werden. Schon sechsmal wurde der Oberstdorfer von der Stiftung Deutsche Sporthilfe auf einer Briefmarke Individuell verewigt.

Bei den Nordischen Ski-Weltmeisterschaften 2015 im schwedischen Falun gewann Rydzek im Wettbewerb von der Normalschanze seinen ersten Weltmeistertitel, als er sich nach Platz fünf beim Springen im 10-km-Lauf gegen den Italiener Pittin durchsetzte. Auch mit dem Team holte er zusammen mit Tino Edelmann, Eric Frenzel und Fabian Rießle den Titel – den ersten einer deutschen Mannschaft nach 28 Jahren.

Bei den Weltmeisterschaften 2017 im finnischen  Lahti gelang Rydzek ein historischer Vierfach-Triumph: Er siegte in beiden Einzelwettbewerben, zusammen mit Eric Frenzel, Fabian Rießle und Björn Kircheisen im Mannschaftswettbewerb und gemeinsam mit Eric Frenzel im Teamsprint. Auslöser für eine wahre „Flut“ an individuellen Briefmarken!

Rydzek Facebook 2

Weitere Marken werden wohl noch hinzukommen. Nächstes Jahr sind die Olympischen Winterspiele und 2019 gibt es wieder Weltmeisterschaften. Mit Johannes Rydzek ist weiterhin zu rechnen!

(Autor: KJA)